Überraschendes Klöntal

12. August 2017 13:15 bis 17:30, Klöntal

Eis, Eisen und die Entdeckung der Hochgebirgsmalerei in einem geologisch falschen Tal mit fleischfressenden Pflanzen: Das alles erwartet die Teilnehmenden an dieser Exkursion.

Die Natur hat vorgesehen, dass die meisten Täler dort entstehen, wo zwei tektonische Einheiten aufeinandertreffen. Aber nicht so im Klöntal: Dort ist die eine Einheit, die Axendecke, auseinandergebrochen und hat das Klöntal - ein geologisch falsches Tal - geschaffen. Auf dieser Wanderung tauchen die Teilnehmenden in die Kunst, Geschichte und Natur des Tals ein. So hat die Alpenmalerei ihren Ursprung im Klöntal. Einige weitere historische Ereignisse sind der Rückzug Suworows über den Pragelpass, die Schotten- und Molkenkuren, die Treffs von Künstlern und Wissenschaftlern wie Rudolf Koller, Hermann Goetz, Conrad Ferdinand Meyer und Albert Heim. Auch die Natur hat einen grossen Stellenwert in diesem Glarner Tal. So besuchen die Teilnehmenden eine Auenlandschaft von nationaler Bedeutung. Sie bestaunen die faszinierenden Quellaustritte des Klöntalersees und erfahren mehr über den Eisenerzabbau im 16. Jahrhundert und die Bergstürze, die zur Bildung des malerischen Sees führten.

- Bergspaziergang; SAC Wanderskala T1
- Wegstrecke entlang des Klöntalersees, ca. 5 km
- Höchster Punkt: Klöntalersee 850 m
- Reine Gehzeit 3 h 30 min (mit Erläuterungen)

Organisation: Dieser Anlass wird vom WWF Glarus organisiert und durchgeführt 

Zielgruppe: Erwachsene

Leitung: Mark Feldmann, Geologe

Kosten: Mitglieder SFr. 45.00, Nichtmitglieder SFr. 55.00

Voraussetzungen: leichte Wanderung, Wanderzeit ca. 4 Stunden

Anmeldeschluss: 11.08.2017  

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